Der Frühling hat Einzug gehalten – nicht nur kalendarisch, auch optisch. In Crimmitschau verschönern 5400 Frühlingsblumen das Stadtzentrum und ausgewählte Standorte im Stadtgebiet. Stadt-Gärtner Peter Schneemann hat mit Unterstützung seiner Kollegen vom Bauhof zwischen dem 13 und dem 23. März 4500 Stiefmütterchen in verschiedenen Farben, 400 Hornveilchen, 300 Bellies, 60 Ranunkeln, 60 Goldlack und 80 Primeln gepflanzt. „Wir haben 160 Pflanzen mehr gesetzt als 2016, weil die neuen Kästen am Markt größer sind und wir manche Beete in der Innenstadt diesmal voller bepflanzt haben als bisher“, erläutert Peter Schneemann. Die vier neuen Pflanzkästen stehen rund um den Marktbrunnen. Die Bauhof-Mitarbeiter hatten sie in den Wintermonaten selbst hergestellt, das Material war bei der Gehölz-Pflege angefallen. Die ehemaligen Brunnen-Kästen wurden auf andere Standorte verteilt: drei stehen jetzt im Bismarckhain, einer am Ziegelgutsteich. In die Frühjahrsbepflanzung wurden erstmals zwei Standorte an der Hainstraße einbezogen. Die farbliche Gestaltung obliegt dem Geschmack von Peter Schneemann. Der lässt sich gern auf etwas Neues ein – sei es in der Farbauswahl oder bei der Gestaltung einzelner Beete. „Das große Beet im Bismarckhain, vor dem Wettin-Brunnen, ist diesmal blau-orange gesäumt“, so der Pflanzenfachmann.

Rund 1700 Euro wurden für die Frühjahrsbepflanzung verwendet. Leider mussten bereits 50 Pflanzen nachgekauft werden, weil Langfinger sich an den Pflanzgefäßen und Beeten zu schaffen gemacht hatten. „Das ist ein Problem mit dem wir jedes Jahr zu kämpfen haben. Auch die Sommerbepflanzung blieb bisher nie verschont“, klagt Peter Schneemann. Offenbar halten manche Menschen die öffentlichen Beete für einen Selbstbedienungsladen.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner