Am Freitag, 23. Dezember, um 16 Uhr erfolgt die offizielle Freigabe des Bahnhofvorplatzes nach dessen Neugestaltung.

Damit hat die Stadtverwaltung Wort gehalten, noch in diesem Jahr die Verkehrsfreigabe für den Platz zu erteilen. Ausgenommen sind die unmittelbar an das Bahnhofgebäude anschließenden Gehwege. Diese werden in enger Abstimmung mit dem Investor des künftigen Gesundheitsbahnhofes ab Mitte 2017 gestaltet.

Ab Samstag, 24. Dezember und Heiligabend, verkehren alle Bus-Linien wieder regulär über den Bahnhofvorplatz. Die zwischenzeitlichen Ersatzhaltestellen gelten dann nicht mehr.

Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs sollten sich von unterschiedlichen Haltestellen-Schildern nicht irritieren lassen: auf den Mittelinseln wurden neue Schilder installiert, an anderen Stellen stehen noch die alten. Diese werden durch den Regionalverkehrsverbund Westsachsen im neuen Jahr ausgetauscht.

Seit Oktober 2016 war auf dem Bahnhofvorplatz gearbeitet worden. Die Gründe für das Projekt waren vielseitig: Witterungseinflüsse und Verkehrsbelastung hatten die Oberfläche stark geschädigt, so dass keine Verkehrssicherheit mehr gegeben war. Oberflächenwasser wurde nicht mehr vollständig abgeleitet, die Bushaltestellen entsprachen nicht mehr den technischen Vorschriften, es fehlten Parkflächen. Insgesamt bot der Platz ein unschönes Gesamtbild.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurde der Baugrund verfestigt und die Oberfläche erneuert, die Verkehrsflächen wurden neu strukturiert. Eine Entwässerungsrinne aus Naturstein trennt den Bahnhofvorplatz optisch von der Bahnhofstraße. In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wurde der teils aufgebrachte Asphaltbelag aufgehellt. Für die Fahrbahneinfassung wurde Naturstein verwendet. Für die Pflasterung der Parkflächen und der Gehwege wurde das vorhandene Granitkleinpflaster verwendet.

Es wurden 25 neue Pkw-Stellplätze geschaffen, vier weitere Stellflächen sind für Behinderte bzw. Rettungsfahrzeuge reserviert.

Die vorhandenen Kandelaber der Straßenbeleuchtung wurden aufgearbeitet, ihre Standorte der neuen Situation angepasst. Stromleitungen wurden neu verlegt.

Außerdem wird am Bahnhof die zweite öffentliche E-Ladesäule installiert.

Hauptauftragnehmer war die STRABAG AG Wilkau-Haßlau.

Das Projekt wird aus dem Programm „Aufwertung“ aus dem Stadtumbau Ost-Topf gefördert.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner