Am Montag, dem 20. Juni, werden vom Rathaus-Balkon in Crimmitschau die deutsche und die sächsische Flagge wehen. Dieses Datum wird in Deutschland erst seit 2015 als Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen, um den Betroffenen weltweit sowie insbesondere der deutschen Vertriebenen zu gedenken.

Die Bundesregierung hatte am 27. August 2014 beschlossen, ab dem Jahre 2015 jährlich am 20. Juni der Opfer von Flucht und Vertreibung zu gedenken. Damit wurde an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen angeknüpft und das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen erweitert.

Der Gedenktag soll veranschaulichen, dass der Wille und die Kraft zu Versöhnung und Neuanfang sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt das Fundament bilden, auf dem Deutschland heute Menschen aus 190 Nationen eine Heimat bietet. Der eingeschlagene Weg der Aussöhnung mit unseren europäischen Nachbarn und der Einigung Europas wird fortgesetzt, um als verlässliche Partner gemeinsam Frieden und Freiheit zu wahren.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner