Am 29. September 2017 informierte Oberbürgermeister André Raphael die Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates über den aktuellen Stand im Crimmitschauer Sondergebiet. Der Stadtverwaltung liegen Informationen vor, wonach die bereits angekündigte Schließung von Kaufland noch im November 2017 erfolgen soll.

Auch der B1 Baumarkt hat neue Standortpläne. Entgegen zunächst anderslautender Informationen durch die neuen Eigentümer macht B1 von seinem Optionsrecht zur Vertragsverlängerung keinen Gebrauch, sondern plant den Crimmitschauer Standort im Frühjahr 2018 zu schließen. Über die damit in Zusammenhang stehenden unternehmerischen Ziele des zur REWE-Gruppe gehörenden Marktes wird das Unternehmen die Medien selbst informieren.

Für die Crimmitschauer Stadträte sind diese Informationen ein eindeutiges Signal, die bereits im Frühjahr 2015 angestrebte Umwandlung des Sondergebietes in ein Gewerbe- und Industriegebiet zu forcieren. Diese Strategie entspricht den Hinweisen des Büros Junker+Kruse, welches im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt die Veränderung der regionalen Handelslandschaft untersucht hat. In seinem Standortgutachten aus dem Jahr 2016 befürwortet das renommierte Büro diesen Schritt des „Rückbaus“ und empfiehlt eine konsequente Umsetzung.

Mit den Inhabern des Crimmitschau-Centers wird gegenwärtig besprochen, wie die Neuorientierung dort aussehen könnte und welche Unterstützung von Seiten der Stadt bei der Umwandlung des ca. 7 Hektar großen Areals gewährt werden könnte. Eine weitere Zusammenkunft ist für Ende Oktober geplant.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner