Voll im Plan liegt die Stadtverwaltung Crimmitschau bei der Bewältigung der Hochwasserschäden von 2013. Wie Baufachbereichsleiter Götz Müller in diesen Tagen mitteilte, wurde bereits ein Großteil der 78 auf dem städtischen Wiederaufbauplan stehenden Maßnahmen realisiert. Dazu gehören Reparaturarbeiten an 15 Brücken und mehr als einem Dutzend Straßen Gegenwärtig wird noch an der Entwässerung im Rothenmühlweg gearbeitet, als nächstes stehen auf der Liste u.a. ein Durchlass-Bauwerk am Pfarrsteig und die Spiegelgasse. Großen Nachholebedarf sieht Müller bei der Gewässersanierung. „Hier sind wir von der Unteren Wasserbehörde abhängig und die ist immer noch überlastet“, erklärt Götz Müller. Außer am Eisengrundgraben in Lauenhain ist bezüglich Uferbefestigung noch nichts passiert. So warten der Sahnbach, der Koberbach (Blankenhain), der Paradiesbach und der Langensreinsdorfer Bach immer noch auf ihre Sanierung. Spätestens Anfang 2016 sollen dafür endlich die Weichen gestellt werden, so das ehrgeizige Ziel im Fachbereich Bau. Für alle Hochwasser-Maßnahmen stehen insgesamt 9,2 Mio Euro Fördermittel bereit. Spätestens Ende 2017 müssen diese Mittel an die dafür vorgesehenen Stellen geflossen sein, so lautet die Vorgabe aus dem Ministerium. Insgesamt wurden bisher 73 Maßnahmen mit einem Gesamtumfang von fast 7,4 Mio Euro (darunter rund 340 T€ Versicherungsleistungen) beantragt. 16 Maßnahmen mit einem Volumen von knapp 780 T€ (davon rund 340 T€ Versicherungsleistung) sind abgeschlossen. 42 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 3,2 Mio € sind gegenwärtig in Arbeit und 15 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 3,3 Mio € in Vorbereitung.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner