Im Theater-Programm für das 1. Halbjahr war er in der Vorschau für die zweite Jahreshälfte schon angekündigt worden, nun kommt er nicht: Jazz-Koryphäe Brian Auger.

Der gebürtige Brite (Jahrgang 1939) wollte ursprünglich während seiner „Wisdom Tour – Live in Europe 2016“ Station in Crimmitschau machen – und zwar am 22. Oktober zum HERBST-JAZZ im Theater Crimmitschau.

Der Grund ist ein wunderbarer für den Musiker selbst: Auger wurde als Keyboarder für die Welttournee von Superstar Zucchero verpflichtet, der sein neuestes, erst in diesem Monat erscheinendes Album präsentieren wird.

Um dieser Ehre Willen hat Auger seine eigene Europa-Tournee um ein Jahr verschoben – und nun kommt die gute Nachricht: Er wird im Herbst 2017 doch noch in Crimmitschau gastieren. Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

 

Crimmitschaus Theaterchef Thilo Ferstl gelang es, für den HERBST-JAZZ 2016 einen adäquaten Ersatz zu finden: Pete York & Friends.

 

York, drei Jahre jünger als Auger und ebenfalls in England geboren, ist Schlagzeuger. Bekannt wurde er in den 1960er Jahren als Mitglied der Spencer Davis Group und des Duos Hardin & York. Seit 1984 lebt er in Deutschland, am Starnberger See. York tourte in den 2000er Jahren u.a. mit Helge Schneider durch den deutschsprachigen Raum. Europaweit war er unterwegs mit Größen wie Eric Burdon, Jon Lord oder Klaus Doldinger. Er war auch Initiator und Macher der legendären Konzert- und TV-Reihe „Superdrumming“.

Karten für den HERBST-JAZZ 2016, dessen Gastgeber die Crimmitschauer Young People Big Band ist, gibt es an der Theaterkasse, Telefon 03762 47888, Mo-Do 14-19 Uhr, Fr 9-12 Uhr.

22. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Theater Crimmitschau

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Und noch eine Änderung wird das Theaterprogramm für die zweite Jahreshälfte, an dessen Fertigstellung derzeit fieberhaft gearbeitet wird, mit sich bringen: Die für den 5. November angekündigte Country-Lady Linda Feller ist an diesem Tag verhindert. Kurzfristig konnte Jonny Hill gewonnen werden – allerdings einen Tag früher, am 4. November. Alle Fans des Sängers (u.a. „Teddybar 1-4“) sollten sich ihre Karte sichern.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner