Zahlreiche Sachschäden hat das Sturmtief Friederike auch in der Stadt Crimmitschau verursacht. Personen wurden nicht verletzt.
So stürzten 13 Bäume auf verschiedene Straßen und Wege, dabei wurde eine Gartenlaube zerstört. Drei weitere Bäume stürzten auf Gebäude bzw. Überdachungen und vier Bäume fielen auf Stromleitungen.
In der Karl-Marx-Straße, in der Westbergstraße, in der Leipziger Straße und in Frankenhausen wurde je ein Pkw durch umstürzende Bäume beschädigt. Weitere Bäume mussten gesichert werden, weil sie umzukippen drohten.
Außerdem fielen lose Dachziegel bzw. Dachschindeln von mehreren Häusern, u.a. in Mannichswalde. An einem Abrisshaus fiel der Bausicherungszaun um, aus einem anderen leerstehenden Gebäude brachen Fenster heraus. In der Breitscheid-Straße flogen Trapezbleche durch die Luft.
Die Feuerwehr war zwischen 16 und 22.30 Uhr nahezu pausenlos im Einsatz. Beteiligt waren 85 Einsatzkräfte, die meisten von der Feuerwehr Crimmitschau. Ebenfalls im Einsatz waren die Ortfeuerwehren Lauenhain, Langenreinsdorf, Rudelswalde, Blankenhain, Frankenhausen und Mannichswalde. Vier Einsätze wurden zudem als Unterstützung für die Feuerwehr Werdau geleistet.
Neben einer am 18. Januar bereits gemeldeten Vollsperrung auf der Friedrich-Engels-Straße wurde gestern Nachmittag auch die Vollsperrung der Zeitzer Straße notwendig, auf Grund eines umgestürzten Baumes. Bis heute Vormittag will der Bauhof die Straße freigeräumt haben.
Weil der Bauhof zunächst alle Straßen, Wege und Gehwege beräumt, bleibt die Warnung, Park- und Waldanlagen nicht zu betreten, weiterhin bestehen, vor allem über das Wochenende. Kontrollgänge in Sahnpark, Zöffelpark, Bismarckhain und Kürzels Park sowie sämtlichen Grünanlagen können erst in der nächsten Woche nach und nach durchgeführt werden.
Die Stadtverwaltung bittet dringend alle Einwohner um die nötige Vorsicht, um Verletzungen und weitere Schäden zu vermeiden.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner