„Die Hoffnung trägt“ vom 4. bis 15. September 2017 im Rathaus Crimmitschau

„Die Hoffnung trägt – psychisch erkrankte Menschen und ihre Recovery-Geschichten”, so heißt die Ausstellung, die das Sozialteam Sachsen – Soziotherapeutisches Zentrum (STZ) Crimmitschau vom 4. bis 15. September 2017 im mittleren Foyer des Rathauses präsentieren wird.
Der Begriff Recovery stammt aus dem Englischen und kann in dem hier gebrauchten Zusammenhang mit „Wiedergesundung“ übersetzt werden. Das Recovery-Modell ist ein Konzept der psychischen Störungen und Suchtkrankheiten, welches das Genesungspotential der Betroffenen hervorhebt und unterstützt. In diesem Modell kann Wiedergesundung als persönlicher Prozess gesehen werden, die Hoffnung, eine sichere Basis, fördernde zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstbestimmung, soziale Integration und Problemlösungskompetenz erfordert und einen Lebenssinn vermittelt.
Die Exposition richtet den Blick auf die Stärken und Ressourcen der Menschen und ihre Fähigkeit, sich selbst zu helfen. Hier berichten psychisch erkrankte Menschen von ihren Hoffnungen, Enttäuschungen und von den Momenten, in denen es unerwartet doch weiter ging. Allen gemeinsam ist die Entschlossenheit, nicht aufzugeben. Fazit: Recovery ist immer möglich und immer einzigartig.

Zur Eröffnung:
Am Montag, 4. September 2017, 12.00 Uhr, mittleres Foyer des Rathauses, 1. Stock, Crimmitschau, Markt 1, 08451 Crimmitschau, durch Oberbürgermeister André Raphael.
Es gibt eine musikalische Umrahmung und einen Imbiss. Außerdem soll das Buch „Die Hoffnung trägt“ käuflich zu erwerben sein.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner