Tote Fische auf dem Ziegelgutsteich hatten Ende letzter Woche und am Wochenende für Aufregung bei Bürgern und in der Stadtverwaltung gesorgt. Die Verwaltung verständigte das Landratsamt, dessen Umweltbehörde für derartige Fälle zuständig ist.

Bereits am Freitag war eine Wasserprobe entnommen und mittels Schnellteststreifen geprüft worden. Das hatte bei den Parametern Phosphat, Ammonium, Nitrit und Nitrat keine Auffälligkeiten ergeben. Der pH-Wert lag dagegen bei 8 – 8,5 und somit im leicht alkalischen Bereich, was jedoch für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich ist, da durch die Kohlendioxid–Aufnahme der Algen bei hoher Lichtstärke durchaus Werte bis 9, auch in Talsperren, gemessen wurden.

Grund des Fischsterbens war vermutlich ein zu geringer Sauerstoffgehalt des Wassers. Bisherige Untersuchungen im Lauf der Jahre, so die Erfahrungen in der Kreisbehörde, waren fast ausschließlich auf Sauerstoffmangel zurückzuführen.

Fazit: Der Teich ist für Fische, insbesondere Goldfische, nicht geeignet. Offenbar hatten Bürger illegal Fische verschiedener Arten in den Teich eingesetzt.

Stadtverwaltung / Uta Pleißner